In einer Zeit, in der jeder mit seinen eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen hat, sollte trotz alledem die christliche Nächstenliebe nicht zu kurz kommen. Es wird so viel davon geredet, aber sie wird so wenig praktiziert. Dabei könnte jeder seinen Mitmenschen auf irgendeine Art Gutes tun. Ein dickes Portemonnaie ist dafür nicht die Grundvoraussetzung. Kleine Aufmerksamkeiten können manchmal mehr bewirken als groß angelegte Aktionen mit enormem finanziellem Hintergrund. Ein gutes Beispiel: Jeder kennt die Situation, wenn der Kleiderschrank mal wieder überquillt und die Kleidung unbedingt einmal wieder aussortiert werden muss. Warum also nicht einfach die gut erhaltene Kleidung für Bedürftige abgeben?
Viele Menschen leben in der heutigen Zeit am Existenzminimum und können sich kaum neue Kleidung leisten. Der Begriff Armut klingt immer so, als wäre er extrem weit entfernt. Doch auch im eigenen Land gibt es viele Leute, die von Armut betroffen sind und jede Hilfe und Unterstützung dankbar annehmen. Viele Kinderzimmer sind mit Spielzeugen überfüllt. Doch andere Kinderzimmer sind beinahe leer. Die christliche Nächstenliebe ist ein Schritt in die richtige Richtung und kann sehr viel für beide Seiten bewirken.
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