In den vergangenen Tagen war überall von Halloween die Rede. Es gab Halloweenkekse, Halloweenbonbons, Halloweenberliner, Halloweenmasken und Halloweenkostüme im Handel. Jahr für Jahr ziehen mehr Kinder begeistert, mit gruseligen Kostümen bekleidet, um die Häuser, um Süßigkeiten zu erbitten und um kleine Streiche zu spielen. Man könnte meinen, dass es einzig und allein darum geht, den Konsum auf diese Weise ein wenig anzukurbeln.
Dabei steht der 31. Oktober doch eigentlich für den Reformationstag, den Feiertag der evangelischen Kirche. Schließlich nagelte Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine berühmten 95 Thesen an die Tür der katholischen Kirche und leitete so eine grundlegende Reform der Kirchenpolitik ein. Infolge dessen entstand schließlich die evangelische Konfession. Und obwohl die katholische Kirche inzwischen eine enorme Entwicklung durchgemacht hat, unterscheiden sich beide Konfessionen in ihren Lehren noch heute grundlegend voneinander. Dies wird an so einem Feiertag wie dem Reformationstag einmal mehr deutlich.
© sigrid rossmann / PIXELIO
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