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Warum dreht sich alles um Halloween?

426658_R_K_B_by_sigrid-rossmann_pixelio.deIn den vergangenen Tagen war überall von Halloween die Rede. Es gab Halloweenkekse, Halloweenbonbons, Halloweenberliner, Halloweenmasken und Halloweenkostüme im Handel. Jahr für Jahr ziehen mehr Kinder begeistert, mit gruseligen Kostümen bekleidet, um die Häuser, um Süßigkeiten zu erbitten und um kleine Streiche zu spielen. Man könnte meinen, dass es einzig und allein darum geht, den Konsum auf diese Weise ein wenig anzukurbeln.

Dabei steht der 31. Oktober doch eigentlich für den Reformationstag, den Feiertag der evangelischen Kirche. Schließlich nagelte Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine berühmten 95 Thesen an die Tür der katholischen Kirche und leitete so eine grundlegende Reform der Kirchenpolitik ein. Infolge dessen entstand schließlich die evangelische Konfession. Und obwohl die katholische Kirche inzwischen eine enorme Entwicklung durchgemacht hat, unterscheiden sich beide Konfessionen in ihren Lehren noch heute grundlegend voneinander. Dies wird an so einem Feiertag wie dem Reformationstag einmal mehr deutlich.

© sigrid rossmann / PIXELIO

Christliche Nächstenliebe

In einer Zeit, in der jeder mit seinen eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen hat, sollte trotz alledem die christliche Nächstenliebe nicht zu kurz kommen. Es wird so viel davon geredet, aber sie wird so wenig praktiziert. Dabei könnte jeder seinen Mitmenschen auf irgendeine Art Gutes tun. Ein dickes Portemonnaie ist dafür nicht die Grundvoraussetzung. Kleine Aufmerksamkeiten können manchmal mehr bewirken als groß angelegte Aktionen mit enormem finanziellem Hintergrund. Ein gutes Beispiel: Jeder kennt die Situation, wenn der Kleiderschrank mal wieder überquillt und die Kleidung unbedingt einmal wieder aussortiert werden muss. Warum also nicht einfach die gut erhaltene Kleidung für Bedürftige abgeben?

Viele Menschen leben in der heutigen Zeit am Existenzminimum und können sich kaum neue Kleidung leisten. Der Begriff Armut klingt immer so, als wäre er extrem weit entfernt. Doch auch im eigenen Land gibt es viele Leute, die von Armut betroffen sind und jede Hilfe und Unterstützung dankbar annehmen. Viele Kinderzimmer sind mit Spielzeugen überfüllt. Doch andere Kinderzimmer sind beinahe leer. Die christliche Nächstenliebe ist ein Schritt in die richtige Richtung und kann sehr viel für beide Seiten bewirken.

Kirche kann so viel Spaß machen

Hatte die Kirche noch vor einiger Zeit besonders bei den Jugendlichen einen antiquierten Ruf, so hat sich dieser Zustand innerhalb der letzten Jahre stark verändert. Eine tolle Jugendarbeit hat den Grundstein zu dieser positiven Entwicklung gelegt. Durch unzählige Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten werden Kindern und Jugendlichen christliche Werte vermittelt, die eine ganz neue Sichtweise zu verschiedenen Problematiken eröffnet. Das Füreinander und das Miteinander stehen im Mittelpunkt der christlichen Jugendarbeit. Älteren Jugendlichen wird Verantwortung übertragen. Sie erlernen Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Ein gutes Beispiel dafür sind die Ferienfreizeiten.

Dort übernehmen Ältere einen Teil der Betreuungsaufgaben für jüngere Teilnehmer. Gleichzeitig können sie ihre eigenen Ideen zur Gestaltung der einzelnen Tage einbringen und dabei unterstützen, diese umzusetzen. Kirche ist schon längst nicht mehr langweilig. Die aktive christliche Jugendarbeit beginnt allmählich Früchte zu tragen. Man hat endlich erkannt, dass Kinder und Jugendliche viel in der christlichen Gemeinde bewegen können. Darauf sollte unbedingt aufgebaut werden. Denn nur so ist die Kirche bald wieder richtig angesagt.